Donnerstag, 9. Juli 2015

Tschüss Daisy

Nie hätte ich gedacht, dass mich der Tod unserer Daisy so an meine Grenzen führen wird, ich habe auch jetzt schon wieder Tränen in den Augen, wenn ich nur daran denke.
Daisy ist im Januar 2009 zu uns gekommen. Wir haben sie aus dem Tierheim geholt und es wurde uns gesagt, dass sie ca. 7 Jahre alt sei und ihre frühere Familie sie nicht mehr haben wollte/konnte (whatever), weil ein Baby hinzugekommen ist.

Daisy war äußerst menschen- und kinderfreundlich. Sie war der tollste Hund, den ich mir vorstellen kann. Sie konnte allein bleiben wenn es sein musste, klaute nichts vom Tisch und freute sich, wenn jemand mit ihr spielen wollte.

Irgendwann stellte der Arzt eine Arthrose fest, die auch zeitweise in Arthritis ausartete. Daisy bekam jahrelang Medis, damit sie weiterhin einigermaßen schmerzfrei laufen konnte. Sie hatte Probleme, unsere Treppe rauf und runter zu laufen, aber irgendwie haben wir es immer hinbekommen. Oftmals ließ sie sich auch einfach auf ihr Lager plumpsen, wenn die müden Knochen nicht mehr so wollten.

Später fing es dann an, dass sie zunächst nachts stark hechelte und sich auch mal übergeben musste. Der Tierarzt verschrieb weitere Medis fürs Herz.  Unsere alte Hundedame liebte aber weiterhin das Spielen und Apportieren. Wir gingen täglich mit ihr in unseren Schrebergarten, aber wir spielten nur noch gut dosiert, um sie nicht zu überfordern.

Letztendlich haben die inneren Organe ihre Funktion nicht mehr erfüllen können und wir haben Daisy am 19. Mai auf Anraten des Tierarztes von ihrem Leiden erlöst.

Daisy ist mein absoluter Herzhund gewesen. Ich vermisse sie riesig und nur der Verstand hilft mir über diesen Verlust hinweg. Hinter der Regenbrücke gibt es kein Leid und keine Schmerzen, das tröstet mich. Aber sie fehlt mir immer noch sehr.

Mach´s gut, Daisy, danke dass wir so eine schöne Zeit miteinander hatten.


Kommentare:

  1. Oh ja Daisy war eine liebe und sehr freundliche Hundedame , ich könnte sie ja auch kennen lernen und dafür bin ich auch dankbar , es ist immer sehr schwer wenn ein Hund geht , habe es ja auch schon erlebt und Daisy ist über die Regenbogenbrücke , wo sie bestimmt mit unseren zu uns schaut , beim lesen hatte ich auch eben Trännen -;( ich drück dich mal ganz lieb
    LG Leane

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  2. Ach Mensch, das tut mir so leid!
    Auch wenn der Verstand sagt: ja, irgendwann ist ein Alter erreicht und es geht nicht mehr....trotzdem tut so ein Verlust einfach weh und die Lücke die bleibt, auch wenn es für manche eben "nur ein Hund" war, so ist es für den Hundehalter eben doch etwas besonderes.
    Wenn ich daran denke, dass unsere Hundeoma auch schon etwas älter ist und nicht mehr so kann wie als Jungspund...da wird mir ganz bange und ich hoffe, wir haben noch viel Zeit gemeinsam, aber letztendlich weiß man es ja nie!
    Ich wünsche dir, dass der Schmerz nachlässt und du dich an eure mit Sicherheit vielen schönen Momente erinnern kannst, ohne dass es zu sehr schmerzt!

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