Sonntag, 12. Juli 2015

Kekskuchen

Seit längerer Zeit hatte ich Lust auf einen fettigen, kalorienreichen Kekskuchen aus den Achtzigern *lach* und dachte mir, den muss ich unbedingt mal glutenfrei herstellen. Gesagt, getan und nach wie vor für lecker befunden.

Zuerst habe ich eine kleine Kastenbackform (Oberkante 21cm lang) mit Backpapier ausgelegt und mit einem Gummiband fixiert. 

Man nehme...
7 EL Puderzucker, gesiebt, mit
1 Pckg. Vanillinzucker und
2 Eier schaumig schlagen und
4 EL Backkakaopulver, auch gesiebt, und
1 EL 40%iger Rum unterrühren.

250g Palmin (genau eine Platte) in Portionen brechen und bei geringer Hitze im Topf schmelzen lassen ohne zu kochen. Etwas abkühlen und esslöffelweise unter die Schokomasse geben, gut mit dem Schneebesen verrühren.
Ich brauchte genau zwei Packungen Butterkekse von Schär (je 165g), hatte aber vorsichtshalber drei Packungen gekauft. Die Kekse werden in der Backform geschichtet und sie ließen sich gut in Form schneiden ohne zu sehr zu bröseln
Angefangen habe ich mit einer Keksschicht und dann immer abwechselnd die Kakaomasse draufgestrichen und wieder mit Keksen aufgefüllt. Zum Schluss sah es dann so aus:
Der Kuchen wurde mit Alufolie abgedeckt und über Nacht in den Kühlschrank gestellt. Am nächsten Tag hat er uns lecker geschmeckt. Allerdings sollte man ihn vor dem Anschneiden  Zimmertemperatur annehmen lassen, sonst ist er sehr hart.




Freitag, 10. Juli 2015

Herzlich willkommen Emma

Nachdem Daisy über die Regenbogenbrücke gehen musste, war unsere Wohnung so ruhig und leer, dass wir uns schnell einig waren: wir wollen einen neuen tierischen Mitbewohner auf vier Pfoten. Eigentlich hätte ich gern einen erwachsenen Hund gehabt, so drei bis fünf Jahre alt, aber geworden ist es Emma, ein Welpe, 10 Wochen alt.
Sie kam am Pfingstsamstag zusammen mit ihren Geschwistern aus Polen in das hiesige Tierheim und wir haben sie direkt nach ihrer langen Reise mit zu uns genommen. Hier auf dem Foto sieht man noch, wie kaputt sie von ihrer Reise war. Sie ist ein Mischling und die Mutter soll kniehoch gewesen sein, mehr wissen wir nicht.

Am nächsten Tag haben wir Emma unseren Garten gezeigt und sie hat ihn schon mal ausgiebig inspiziert
Sonntags gehen Emma und mein Mann immer zur Hundeschule und dort gefällt es Emma supergut, das Toben mit anderen Hunden macht ihr viel Spaß. Da ich mir nicht sicher bin, ob ich Fotos von der Hundeschule einstellen darf, lass ich es lieber. Aber hinterher ist (nicht nur) Emma immer sehr müde und muss erstmal ausgiebig schlafen.
Emma ist ein echter Wirbelwind und anstrengender, als ich mir anfangs vorgestellt habe. Aber sie ist uns sehr ans Herz gewachsen und wir wollen ihr gern helfen, ein kerniger Hund zu werden. Apportieren liegt ihr im Blut, das kommt uns sehr entgegen und so spielen wir schon täglich bei Wind und Wetter im Garten.
Einmal hat sie die Goldfische im Wasser und die Mücken auf dem Teich beobachtet und dann direkt einen Satz in den Teich gemacht, unser "NEIN!!!" hat sie nicht interessiert. Zuerst ging sie komplett unter und ich dachte schon, dass mein Mann hinterher springen muss. Aber sie tauchte paddelnd wieder auf und schwamm zu meinem Mann, der Emma dann wieder aus dem Teich zog. Danach haben wir sie mit Handtüchern abgetrocknet und uns gefreut, dass es so gut ausgegangen ist.
So sieht Emma nass aus, eigentlich kein großer Unterschied. :D Sie hat ihr Bad im Teich gut überstanden und weiterhin keine Angst vor Wasser. Manchmal legt sie sich an den Teichrand und trinkt aus dem Teich, aber reingesprungen ist sie noch nicht wieder.


Und wenn Emma Langeweile hat und ich nicht aufpasse, dann zerpflückt sie alles, was sie in die Pfoten bekommt. Deshalb ist mir das Spielen und Powern mit ihr momentan auch sehr wichtig, denn Haushalt kann man (zeitlich gesehen) aufholen, Hundeerziehung nicht.

Natürlich haben wir Emma auch chippen lassen und bei TASSO e.V. registriert.

Donnerstag, 9. Juli 2015

Tschüss Daisy

Nie hätte ich gedacht, dass mich der Tod unserer Daisy so an meine Grenzen führen wird, ich habe auch jetzt schon wieder Tränen in den Augen, wenn ich nur daran denke.
Daisy ist im Januar 2009 zu uns gekommen. Wir haben sie aus dem Tierheim geholt und es wurde uns gesagt, dass sie ca. 7 Jahre alt sei und ihre frühere Familie sie nicht mehr haben wollte/konnte (whatever), weil ein Baby hinzugekommen ist.

Daisy war äußerst menschen- und kinderfreundlich. Sie war der tollste Hund, den ich mir vorstellen kann. Sie konnte allein bleiben wenn es sein musste, klaute nichts vom Tisch und freute sich, wenn jemand mit ihr spielen wollte.

Irgendwann stellte der Arzt eine Arthrose fest, die auch zeitweise in Arthritis ausartete. Daisy bekam jahrelang Medis, damit sie weiterhin einigermaßen schmerzfrei laufen konnte. Sie hatte Probleme, unsere Treppe rauf und runter zu laufen, aber irgendwie haben wir es immer hinbekommen. Oftmals ließ sie sich auch einfach auf ihr Lager plumpsen, wenn die müden Knochen nicht mehr so wollten.

Später fing es dann an, dass sie zunächst nachts stark hechelte und sich auch mal übergeben musste. Der Tierarzt verschrieb weitere Medis fürs Herz.  Unsere alte Hundedame liebte aber weiterhin das Spielen und Apportieren. Wir gingen täglich mit ihr in unseren Schrebergarten, aber wir spielten nur noch gut dosiert, um sie nicht zu überfordern.

Letztendlich haben die inneren Organe ihre Funktion nicht mehr erfüllen können und wir haben Daisy am 19. Mai auf Anraten des Tierarztes von ihrem Leiden erlöst.

Daisy ist mein absoluter Herzhund gewesen. Ich vermisse sie riesig und nur der Verstand hilft mir über diesen Verlust hinweg. Hinter der Regenbrücke gibt es kein Leid und keine Schmerzen, das tröstet mich. Aber sie fehlt mir immer noch sehr.

Mach´s gut, Daisy, danke dass wir so eine schöne Zeit miteinander hatten.