Donnerstag, 27. November 2014

VERPOORTEN Original Rezeptwettbewerb

Letzten Monat habe ich mich voller Optimismus für einen Kaffeespezialitätenwettbewerb "Die besten Kaffeespezialitäten mit VERPOORTEN" mit meinem Blog beworben und war voller Vorfreude, als mich mein "Rundum-Glücklich-Genießerpaket von VERPOORTEN" erreichte.
Ich bekam Eierlikör, 5 Schokobecher und zwei neue, exklusive Designer-Kaffeegläser von VERPOORTEN. Dann habe ich lange und vieles ausprobiert mit Kaffee, Capucchino, Kaffee, Sekt und auch Mischungen mit Kirschlikör etc. Aber ich muss ehrlich gestehen, dass sämtliche Versuche vom Ergebnis nicht wirklich "meins" waren.

Und nun war ich am Überlegen, ob ich euch hier mögliche Rezepte für Getränke vorstelle, hinter denen ich eigentlich nicht stehe oder ob ich einfach zu meinen Schwächen stehe. Aber frei nach dem Motto: "ich steh zu mir und geh´ doch weiter" habe ich mich dazu entschieden, authentisch zu bleiben.

Ich nehme VERPOORTEN am allerliebsten zum Backen und da gibt es auch schon einige Rezepte hier auf dem Blog. Und wenn es VERPOORTEN zum Trinken gibt, dann trinke ich ihn pur, so wie es unsere Familie seit Generationen schon getan hat ;)

Zum Thema Backen habe ich was im Hinterkopf, mein Mann wartet schon ungeduldig auf die Umsetzung und wenn es gut gelingt, dann werde ich es euch wissen lassen. :)
In Kooperation mit www.gofeminin.de & www.bildderfrau.de

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Donnerstag, 20. November 2014

Heiße Wecken

Hier oben in Norddeutschland haben wir auch manch leckere Spezialitäten und eine davon sind "Heiße Wecken". Man kann sie kalt essen oder auch kurz auftoasten und ich habe sie noch nie in glutenfrei gesehen und schon soooo vermisst. Heute habe ich ein Rezept gefunden, das meine Tochter in der Schule gebacken hat, das muss vor über 20 Jahren gewesen sein und ich habe es spontan mal glutenfrei versucht:


Heiße Wecken

250g gf Mehl (ich hatte mix it!)
1 Päckchen Trockenhefe
62g Zucker
95g Margarine, weich
2 Eier
Zimt und Rosinen nach Geschmack

Teig verkneten und mit feuchten Händen runde Taler formen, auf ein Blech geben und in den kalten Backofen für 20 Minuten bei 170 Grad Umluft schieben. Die Wecken bleiben ziemlich flach, das ist auch so gewollt, sie müssen ja in den Toaster passen ;)
Einige Wecken hatte ich noch zusätzlich mit Rosinen belegt. Ich finde sie total lecker, hab auch nicht mit Zimt gespart, aber das ist Geschmackssache. Das Originalrezept will ich euch auch nicht vorenthalten mit bestem Dank an die damalige Klassenlehrerin :)



Dienstag, 18. November 2014

Lecker Bratkartoffeln für den Gastrolux Produkttest 2014, dazu Matjes mit Sauce

Wir haben immer noch jede Menge festkochender Kartoffeln aus eigener Ernte. Da koche ich öfter mal mehr als ich grad brauche und verwende die restlichen Kartoffeln für Bratkartoffeln, denn die werden nach einer kurzen Lagerzeit im Kühlschrank besonders gut.


Die Kartoffeln werden in Scheiben geschnitten und mit wenig Fett (ich nehme Margarine) bei hoher Hitze kross gebraten. Dann die Hitze etwas wegnehmen und die Kartoffeln auf eine Seite schieben, auf die andere Seite noch etwas Fett zugeben und eine gewürfelte Zwiebel zuerst getrennt etwas anschmelzen lassen. Wer mag, kann noch Schinkenwürfel oder geräucherten Tofu dazugeben.
Gewürzt habe ich mit Salz, Pfeffer und Paprika edelsüß. Dann werden die Kartoffeln mit den Zwiebeln vermischt und noch kurz weitergebraten, aber vorsicht, die Zwiebeln brennen leicht an.

Die Kartoffeln aus der Gastrolux-Pfanne sind sehr kross geworden, hier hat mich die Pfanne überzeugt, zukünftig die Bratkartoffeln nur noch in dieser Pfanne zu braten. Und ich kann euch versichern, ich habe noch andere gute Pfannen, aber bei Bratkartoffeln hinken die jetzt doch hinterher.

Schnell noch Matjes und eine Hausfrauensauce dazu, für die Sauce einfach 2 EL Mayonnaise und 5 EL (lactosefreien) Joghurt vermischen, einen halben Apfel und eine Zwiebel würfeln, mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken, fertig.
Guten Appetit :)

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Sonntag, 16. November 2014

Gastrolux-Produkttest 2014 - Sauce aus Zwiebeln und Pilzen für den Slowcooker

Wie ihr ja bereits wisst, gehöre ich zu den glücklichen Bewerbern, die am Gastrolux-Produkttest 2014 teilnehmen dürfen. Die Pfanne erweist sich als sehr zuverlässig und gut zu händeln.  Diesmal habe ich einen Rollbraten in den Slowcooker gelegt und brauchte dafür ein passendes Sößchen.

Dafür habe ich 2 Zwiebeln, 1 Zehe Knoblauch und 250g Champignons küchenfertig zubereitet und mit ganz wenig Öl in die Pfanne gegeben und gebraten. Gewürzt habe ich hier mit Salz und Pfeffer.

Als das Gemüse gebräunt war, wurde es mit einen guten Schuss Wein abgelöscht. Nachdem der Wein vollständig verkocht war, habe ich 1 EL glutenfreies Mehl und ca. 1 EL Tomatenmark über die Masse gegeben und locker umgerührt.

Hinzu kam ca. 1/2 Liter Brühe, alles wurde zusammen aufgekocht und über den Rollbraten in den Slowcooker gegeben. Falls ihr einen Slowcooker habt: 1,5 Std. High, 4-5 Std. Low.

Danach war die Pfanne ohne Abwaschen fast sauber, sie hatte lediglich einen Tomatenrand und diesen konnte ich mit einem feuchten Tuch leicht wegwischen. So macht Kochen Spaß.


Zusätzlich zur Pfanne habe ich mir noch Topflappen/Pfannenuntersatz bestellt. Am Anfang war ich etwas enttäuscht, daß sie eine runde Form haben und nicht, wie im Onlineshop abgebildet, oval. Aber in der Praxis sind sie total super, egal ob als Untersatz oder als Topflappen. Sie sind handlich und haben genau die richtige Größe und ich bin froh, sie mitbestellt zu haben.

Sie sind
  • aus Silikon
  • spülmaschinenfest
  • lebensmittelecht
  • hitzebeständig bis 300 Grad
  • weich und flexibel
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Freitag, 14. November 2014

Käsefüße: Käsegebäck mal anders

Früher mochte ich sehr gern Blätterteig mit Käse als Käsegebäck verarbeitet. Leider kenne ich keinen für mich wohlschmeckenden glutenfreien Blätterteig und deshalb habe ich es mal anders versucht.


200g Mehlmischung fein (SZ-glutenfrei) mit
150g Butter,
200g geriebenem Gouda (oder anderen Hartkäse, was ihr mögt)
1/4 TL Salz,
etwas Paprikapulver süß und
2 EL Schmand zu einem Knetteig verarbeiten und ca. 1 Stunde kalt stellen.

Den Teig habe ich in vier Portionen geteilt und jede Portion für sich ausgerollt und Figuren ausgestochen. Es wurden zwei Bleche voll, die Figuren wurden noch mit einem Gemisch aus

1 Eigelb und
2EL Sahne bestrichen und ein fertiges Backblech habe ich mit
Sesamsamen bestreut.

Die Bleche kamen dann hintereinander für jeweils 12 Minuten bei 180 Grad in den Backofen. Wer sie knuspriger haben will, kann auch 15 Minuten nehmen.

Und dann könnt ihr genießen, sie schmecken sowohl warm als auch kalt.

Edit: heute habe ich sie in Zeitnot gebacken und noch einen viertel Teelöffel Xanthan hinzugefügt und den Teig nur kurz im Kühlschrank ruhen lassen, das ging auch .

Mittwoch, 5. November 2014

Gastrolux Produkttest 2014 - Pfannenpizza

Wie bereits erwähnt, habe ich eine Pfanne von Gastrolux zum Testen bekommen. Als erstes habe ich mir eine Pfannenpizza zubereitet. Für zwei Personen stellt ihr einen Hefeteig her aus

  • 150g gf Mehl (ich hatte die feine Mehlmischung von sz-glutenfrei),
  • eine gute Prise Salz
  • 1,5EL Olivenöl
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 75ml lauwarmes Wasser

Das Mehl kann durch ganz normales Weizenmehl Type 405 ausgetauscht werden.


Der Teig muss 30 bis 45 Minuten an einem warmen Ort gehen, dann wird er geteilt und mit etwas Mehl zu einem Fladen gedrückt. Die Pfanne wird leicht eingefettet und auf mittlerer Stufe mit Deckel vorgeheizt. Dann kommt der Fladen in die Pfanne und wird ca. 7 Minuten gebacken. Der Fladen sollte unten leicht knusprig sein, dann nochmal etwas Öl in die Pfanne geben, den Fladen umdrehen und nach Belieben belegen. Ich hatte
Tomatensauce, Gouda, Zwiebelringe, Tomaten und Pizzakräuter. Die Pfannenpizza wird mit Deckel gebacken.

Gegart habe ich nach Augenmaß, aber es müssen mindestens nochmal 7 Minuten sein, damit der Boden durch und durch knusprig ist. Die Pizza ist sehr gut gelungen und der Boden war an Knusprigkeit kaum zu überbieten, so gut bekomme ich den im Backofen nicht hin
Und die Pfanne?

Naja, die war etwas sehr verschmutzt, ein Teil vom Gouda und den Tomaten war auf die Pfanne gerutscht. Aber es war überhaupt kein Problem, sie mit ganz normalem Spüli wieder sauber zu bekommen.

Ich bin begeistert!

Ergänzung am 6. November 2014

Die Hälfte des Hefeteigs hatte ich über Nacht im Kühlschrank in einer Tüte geparkt und am Folgetag zu Mittag noch eine Pizza gebacken. Den Teig und die Zutaten dazu bitte eine Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen.
Es wurde eine Pizza mit Lachs und Camenbert. Packt einfach drauf, was ihr mögt und was der Kühlschrank hergibt ;)

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Montag, 3. November 2014

Gastrolux Produkttest 2014 - ich bin dabei!

Wer mich kennt, der weiß genau, dass ich ein Faible für Küchenspielzeug habe und deshalb war ich besonders erfreut, dass meine Bewerbung zum Gastrolux-Produkttest 2014 erfolgreich war. Ich habe mir sozusagen "ein Loch in den Bauch" gefreut und im Kreis gegrinst :D :D :D

Zuerst mal ein paar Infos zu den Gastrolux-Pfannen:

  • Stiele, Griffe und Deckelknöpfe sind ergonomisch geformt und backofenfest bis 240 Grad.
  • Patentierte Griffbefestigung nach DIN ISO 9001.
  • BIOTAN PLUS - erneuerbare Oberflächenveredelung.
  • Entlüftungsknopf  - energie- und vitaminschonend.
  • Bequemes Sichtkochen mit hitzebeständigemn Sicherheitsglasdeckel.
  • Stabiler Schüttrand mit Gegengriff.
  • 8mm starker Boden nach DIN, optimale Hitzeverteilung und unverziehbar

Das sind ja mal tolle Versprechen, vor allem die erneuerbare Oberflächenveredelung finde ich sehr nachhaltig. Wenn die Pfanne nach einigen Jahren im Gebrauch mal nicht mehr so gut funktioniert, wird sie sozusagen wie neu gemacht und diese Generalüberholung ist günstiger als eine neue Pfanne. Das gefällt mir sehr gut!

Ich durfte mir für einen sehr großzügigen Betrag eine passende Pfanne aussuchen und entschied mich für eine 26-cm-Flachrandpfanne mit Deckel. Die Wahl fiel mir nicht leicht, aber ich entschied mich für eine Pfanne, in der ich hauptsächlich kurzbraten möchte und notfalls eben auch mal einen Deckel zum Käse schmelzen etc. nutzen kann.

Die Pfanne wird nun von mir ausgiebig getestet und vielleicht habt ihr Freude an dem ein oder anderen Rezept. Momentan halte ich die Pfanne noch ganz ehrfürchtig in der Hand, aber ich habe sie bereits einmal gespült und leicht mit Öl eingefettet, sie ist einsatzbereit. Irgendwie habe ich Lust auf Pfannenpizza :)

Im Rahmen dieses Produkttests gibt es einen Gutscheincode, mit der man die Pfannen 20% günstiger bekommt. Auf Nachfrage nenne ich sehr gern den Gutscheincode.

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Sonntag, 2. November 2014

Verrückter November: Gartenpics

Was für ein Wetter, bis zu 16 Grad mit ganz viel Sonne und das am 2. November!

 Hier blüht noch was - keine Ahnung, wie es heißt, wächst vom Nachbarn zu uns rüber ;)

Hibiskusbusch in Knospe

Löwenmäulchen hinter frisch gesätem Rasen

Bunte Buchenhecke hinter Senfsaat (Gründünger)

Die Futterstelle für die Vögel hängt schon im Baum, im Hintergrund ein tolles Farbenspiel, ich liebe die bunten Blätter im Herbst.

Heute haben wir im Garten gegrillt, es gab Fleisch und Fischpäckle mit Nudelsalat.

Frische Petersilie und ein Ableger Lavendel

Ja, schön wars wieder. Aber irgendwann wird der Winter schon kommen. Ich wünsche all meinen Lesern einen guten Start in die neue Woche.



Montag, 27. Oktober 2014

Rezension: Zauberhafte Weihnachtsbäckerei - glutenfrei

Vor einiger Zeit wurde mir das Backbuch "Weihnachtsbäckerei - glutenfrei" von Anja Völkel als Rezensionsexeplar angeboten. Es ist im pala-verlag erschienen unter der ISBN 978-3-89566-338-3 und kostet 14,00€. Das Buch ist auf Papier aus 100% Recyclingmaterial gedruckt und klimaneutral produziert.

Der Pala-Verlag versucht mit seinen Büchern Alternativen zum "normalen" Zivilisationsleben aufzuzeigen. Das können andere, gesündere Ernährungsformen, andere Therapien, andere Formen der Landwirtschaft und andere Formen der Tierhaltung sein. Dabei werden aber nur Möglichkeiten aufgezeigt und niemals die eigene Meinung für die einzig Richtige gehalten.

Die mir bekannten Bücher des pala-verlags sind liebevoll illustriert und eher einfach gehalten, auf (aufwendige) Fotos wird verzichtet, so auch die "Zauberhafte Weihnachtsbäckerei - glutenfrei". Illustriert wurde das Buch von Lisa Apfelbacher.

 Es handelt sich um einen festen Einband ungefähr im DIN A 5-Format. Der Inhalt setzt sich zusammen aus einer kleinen Warenkunde, die über diverse Mehle, Nüsse und Samen sowie Gewürze informiert. Und dann sind die Rezepte untergliedert nach

  • Basics
  • Plätzchen - ausgestochen, geformt, gefüllt
  • Makronen, Lebkuchen & Plätzchen, geschnitten vom Blech
  • Stollen & Kuchen
  • Leckereien & Geschenkideen

Zusätzlich gibt es noch ein Foto und ein paar Sätze zur Autorin. Sie legt besonderen Wert auf möglichst vollwertige und naturbelassene Zutaten sowie sicheres Gelingen. Sie verzichtet auf Fertigmehle und auf Hefe, hier wird auch auf die Doppelunverträglichkeit von Gluten und Histamin eingegangen und bei den Basics gute Tipps gegeben. Am Ende des Buches befindet sich ein alphabetisches Rezeptverzeichnis.

Alle gängigen Weihnachtsbackwaren werden hier angeboten, beispielsweise sieben(!) verschieden Stollenrezepte, angefangen vom einfachen Quarkstollen über Marzipan-Maronen-Stollen bis hin zum Mohn-Rumtopf-Stollen, es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Auch Dominosteine, diverse Lebkuchen, Spekulatius, Hirsekringel, Butterplätzchen, Schwarz-Weiß-Gebäck und Pfeffernüsse können nachgebacken werden. Insgesamt enthält das Buch 120 erprobte Rezepte.

Als ich gelesen habe, dass die Mehle einfach zu beschaffen sind, war ich erst skeptisch und mein Göga verdrehte die Augen - oft genug sind wir schon suchend durch Biomärkte und Reformhäuser gewandelt. Aber unsere Vorbehalte waren völlig umsonst, ich konnte einen Großteil der Mehle direkt in der Foodoase.de mitbestellen und so einfache Dinge wie Maisstärke gibt es sogar im hiesigen Discounter. 
Ausprobiert hat meine Co-Autorin Svenja die Pfeffernüsse, die sie sehr gelungen und lecker fand. Da sie noch Oblaten da hatte, hat sie die Pfeffernüsse auf Oblaten gebacken, im Rezept sind sie ohne. Originalzitat von Svenja zu dem Buch: "Da find ich so viele Sachen toll, das ist ein Standardwerk, was ich mir noch zulegen werde!"

Ich hab mich für das Schwarz-Weiß-Gebäck entschieden. Das Schwarz-Weiß-Gebäck ließ sich nicht so gut ausrollen, aber ich konnte Rollen formen und so dann das Gebäck fertig stellen.

 Da ich beim Plätzchen backen eher ein ungeduldiger Grobmotoriker bin, habe ich dann kurzerhand meine Plätzchenform rausgeholt und den restlichen Teig dort hinein gedrückt und da fand ich das Backergebnis richtig super.
Und dann waren da noch die übrig gebliebenen Eiweiße, die ich zu Mandelmakronen verarbeitet habe. Laut Buch sollen sie auf 120 Grad 20 Minuten gebacken werden. Danach waren sie aber noch nicht "durch" und ich habe sie auf höherer Temperatur nachgebacken. War dann aber letzten Endes nicht mehr wirklich lecker, schade.

Ich schreib mir sowas dann direkt mit ins Buch und werde beim nächsten Mal direkt eine höhere Temperatur einstellen.

Mein Fazit: Endlich mal ein Buch ohne Fertigmehle! Da bekommt man ein ganz neues Gefühl für die diversen Mehle und je mehr ich von den Backeigenschaften und dem Baukastensystem verstehe, desto leichter fällt mir die Umsetzung. Es spielt keine Rolle mehr, von welchem Hersteller ich welches Fertigmehl benutze, das Ergebnis wird berechenbarer und zuverlässig.

Die Illustrationen sind wirklich sehr liebevoll und nett anzusehen, es ist ein richtiges Buch für "Liebhaber". Leider vermisse ich die ein oder andere Zeichnung, wie das Gebäck am Ende aussehen soll, beispielsweise bei mir unbekannten Backwaren. Trotzdem möchte ich das Buch nicht mehr missen und habe mir fest vorgenommen, weitere Rezepte nachzubacken, vor allem auch die Dominosteine.

Ergänzung vom 5. November 2014

Heute habe ich den Quarkstollen ausprobiert. Laut Rezept wird er im Stück auf dem Backblech gebacken, ich habe mich für kleine Stollen in der Backform entschieden, die Stollen blieben bei mir 35 Minuten bei 175 Grad im Ofen und schmecken hammerlecker!


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Samstag, 25. Oktober 2014

Produkttest: Felicia Bio, anbei: Schnelle Tomatensauce

Anlässlich des Weltnudeltages berichte ich euch heute über Felicia Bio, eine glutenfreie Pasta-Spezialität aus dem Familienunternehmen Molino Adriani in Italien. Der Traditionsbetrieb produziert ausschließlich glutenfreie Pasta in Bioqualität und kann somit Konterminationen ausschließen. Sämtliche Sorten in meinem Paket sind eifrei.

Mein Testpaket erreichte mich schon einen Tag nach dem sehr netten e-mail-Kontakt, sozusagen mit Schallgeschwindigkeit :-D
Da ich gern Lasagne in meinem neuen SlowCooker kochen wollte, war ich natürlich in erster Linie neugierig auf die Mais-Reis-Lasagneplatten. Sie bestehen zu 55% aus Mais und 45% aus Reis, und müssen nicht vorgekocht werden.

Die Buchweizen-Pasta schmeckt herzhaft, leicht nussig. Besonders gut passt sie zu einer herzhaften oder cremigen Käsesauce. Besteht aus 100% Buchweizen.

Die bunten Nudeln heißen Reis-Pasta-Tricolore. Sie sind nicht nur ein Hingucker, sie präsentieren die fröhlichen Farben Italiens auch optisch und bestehen zu 96% aus Reis und je 2% Tomaten und Spinat.

Die 4-Korn-Pasta ist die Vielseitige mit einer Mischung aus Mais, Reis, Buchweizen und Quinoa. Sie sorgt für einen runden aromatischen Geschmack und macht die Pasta vielseitig einsetzbar.

Soweit also die Theorie und nun der Praxistest. Zuerst kam die 4-Korn-Pasta mit einer schnellen selbstgemachten Tomatensauce auf den Prüfstand. Dafür zuerst den Wasserkocher voll Wasser zum Kochen aufsetzen.

Schnelle Tomatensauce: eine Zwiebel würfeln und in etwas Olivenöl anschwitzen, ein EL gf Mehl darüber stäuben und gut verrühren, dann nach und nach mit 0,75 Tomatensaft auffüllen. Gewürzt habe ich mit Salz, Pfeffer, Prise Zucker und italienischen Kräutern. Als die Sauce fertig war, habe ich das Wasser aus dem Wasserkocher in einen Kochtopf  gegeben . Wie sagt der Sternekoch Frank Rosin immer so gern? Die Sauce wartet auf die Nudeln ;) Also flugs die Nudeln gekocht, in der Anleitung stand 6-8 Minuten, aber ich fand sie erst nach 9 Minuten okay. Mit frisch geriebenem Parmesan ein Gedicht, ich denke aber, dass es hauptsächlich für Liebhaber der herzhaften Vollkornküche ein Genuss ist. Also für mich :D Meinem Mann bräuchte ich damit wohl nicht zu kommen. Absichtlich habe ich gleich die doppelte Menge gekocht und die restliche Pasta am Folgetag in der Pfanne gebraten. Sie behielt zu 90% ihre Form, das hat mich sehr gefreut.
Es gab die aufgebratene 4-Korn-Pasta mit Zucchini, Rührei und Tomatensauce. Ich finde, die Pasta macht auch aufgebraten eine gute Figur :-)

Die Lasagne wurde, wie bereits erwähnt, im Slowcooker gegart. Dafür habe ich Hack mit Gemüse angebraten, mit gehackten (Dosen-)Tomaten und Tomatensaft aufgefüllt und mit den Lasagneplatten im Slowcooker geschichtet. Hier ist zu beachten, dass gf Lasagneplatten viel Flüssigkeit aufsaugen, also lieber etwas mehr Sauce nehmen als zu wenig ;) Zum Abschluss gab es eine Sauce aus SojaCuisine und einer halben Packung lactosefreier Käsekochcreme und frisch geriebenen Gouda. Ich war so mutig und habe alles von Anfang an zusammen in den Slowcooker gegeben (auch den Käse), denn dafür ist er ja schließlich da. Nach 5 Stunden "Slow" war das Essen fertig und schmeckte sehr lecker, gar nicht so typisch glutenfrei. Geschmacklich wäre es bei meinem Mann und mir als ganz normale Weizen-Lasagne durchgegangen - aber natürlich war es glutenfrei! Ein größeres Kompliment kann es von unserer Seite nicht geben.
Als Gegentest habe ich auch eine Portion normal für den Backofen zum Überbacken fertig gemacht, da wird die Lasagne für 45 Minuten bei 200 Grad gebacken. Das fand meine Käsesauce zu heiß und da sie schnell dunkel wurde, musste ich mit der Temperatur runtergehen.

Das hat der Lasagne keinen Abbruch getan, sie war trotzdem nach 45 Minuten gar und auch hier - sehr lecker!

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Sonntag, 28. September 2014

Apfelmuffins mit einem Hauch von Marzipan und Mandeln

Ich liebe diese kleinen Portionen und so backe ich immer wieder gerne Muffins. Da die Äpfel weiterhin frisch vom Baum verbraucht werden, boten sich Apfelmuffins an.

125g Zucker mit
3 Eiern zu einer hellen Masse mit dem Mixer verschlagen, dann
125g Margarine
zugeben und weiter vermixen.
1 Prise Salz,
200g Mehl (ich hatte Glutano Mix it!),
1 TL Backpulver,
1/2 TL Flohsamenschalen
Zimt nach Belieben hinzufügen und durchmixen.
5 kleine Gartenäpfel waschen, schälen, Kerngehäuse entfernen, in kleine Würfel schneiden, mit etwas
Zitronensaft durchschwenken (verhindert die bräunliche Färbung) und mit
1 bis 2 TL Mehl nochmals durchschwenken. Dadurch sinken die Äpfel beim Backen nicht nach unten. Die Äpfel,
50g Marzipan (klein geschnitten oder gerieben) und
50g gehobelte Mandeln hinzufügen und alles gut mit einem Kochlöffel unterheben.


In den vorgeheizten Backofen bei 175 Grad ca. 25 bis 30 Minuten backen (Stäbchenprobe).

Ich fand sie gut, nicht zu saftig und nicht zu trocken. Allerdings hätte ich die Förmchen einfetten sollen, die Muffins wollten nicht so richtig rausflutschen. Normal fette ich Silikonförmchen nicht ein.

Kritik eines Allesessers: die Muffins sind krümeliger als er es von meinen anderen Kuchen gewohnt ist. Geschmeckt haben sie ihm trotzdem :)