Mittwoch, 31. Juli 2013

TasteLoop Preview Box - glutenfrei


Schon im letzten Monat bekam ich von TasteLoop eine Preview Box zugesandt. Es handelt sich hier um eine Box mit glutenfreiem Inhalt. Die Idee an sich finde ich ziemlich gut, endlich kann ich auch mal in den Genuss einer Box kommen ohne ständig für mich unverträgliche Lebensmittel aussortieren zu müssen!

Mein erster Eindruck war sehr gut, ich freute mich über eine persönliche Begrüßung:


und schaute mir gleich mal den Inhalt an

Tomatenburger (Bauckhof)
Laktosefreier Veggie-Burgermischung mit Basilikum auf rein pflanzlicher Basis. Geeignet als leckere Alternative zu Hamburgern oder als Basismischung für Füllungen und Aufläufe, 1,79€

Toskana Gemüse BioFix (Beltane)
 Laktosefreie Würzmischung zur Zubereitung einer italienischen Gemüsepfanne, 1,49€

Bonbarr - Dark Chocolate & Red Fruit (Bonvita)
Fairtrade Zartbitter Schokoriegel mit fruchtiger Füllung ohne künstliche Konservierungsstoffe, vegan, 0,99€

Stracciatella Kirsch (Naturata)
 Vegane Tafel weißer Schokolade aus Reismilch, mit Reisglucosesirup, Schokostückchen und Sauerkirschen, laktose- und sojafrei, 2,99€

Reis Snacks Himbeere-Blaubeere (Linea Natura)
Kleine runde Reiswaffeln mit fruchtigem Geschmack nach Himbeere und Blaubeere aus Bio Vollkornreis zum Snacken unterwegs, 1,29€

Navratan Korma (Kitchen of India)
 Indische Gourmet-Suppe aus knackig-gartenfrischem Gemüse mit Curry. Einfach öffnen, erhitzen und genießen, 4,29€

Flake Riegel
Schokoriegel nach Geheimrezept, 0,99€

Hirsebällchen (Hammermühle)
Veganer Knabberspaß, dezent gewürzt mit Meersalz, 1,15€

Focaccia (Schär)
Italienisches Fladenbrot aus Hefeteig, laktosefrei mit dezentem Rosmarin-Aroma, 2,89€

Fakten:
Die Box kommt monatlich im Abo für jeweils 22€ inklusive Versandkosten
Sie ist glutenfrei, weizenfrei, vegetarisch
6 bis 9 Produkte pro Box
Keine Mindestlaufzeit
Jederzeit kündbar
Im Verschenkabo für 3, 6 oder 12 Monate
Angeschlossen ist ein Shop, in dem man alle Produkte aus den Boxen problemlos nachordern kann.

Mein persönliches Fazit
Zuerst war ich sehr begeistert. Endlich nahm mir mal jemand die Arbeit ab und kontrollierte vorab für mich die Produkte. Bei näherem Hinsehen hatte ich dann das Problem, dass diese Box eben dann doch nicht so wirklich meinen Geschmack getroffen hat. Ich koche lieber frisch und keine Fertiggerichte, von daher schied ein Teil schon aus und wurde direkt an meine Co-Autorin Svenja weiter gereicht. Schokolade finde ich ja ganz nett, aber ich bin auch kein Süßschnabel, auch hier dufte sich erstmal Svenja freuen. Die Hirsebällchen und die Reiswaffeln habe ich probiert und für okay befunden, aber sie sind bis heute noch nicht aufgefuttert, weil ich sie dann soooo toll auch wieder nicht finde.

Ich glaube, ich muss wohl auch weiterhin selbst meine Lebensmittel aussuchen und kontrollieren, aber ich bin sehr froh, dass ich die Box testen durfte, danke dafür!

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Samstag, 20. Juli 2013

Gutes aus der Hammermühle - mit Anregung für ein Käse-Schnittlauch-Baguette

Etwas überraschend bekam ich ein Paket von der Hammermühle, aber da ich derlei Überraschungen liebe, wurde es ruckzuck ausgepackt und für gut befunden. Die Hammermühle bietet seit mehr als 40 Jahren ein Vollsortiment garantiert glutenfreier Lebensmittel in hoher Qualität.

Es enthielt ein Altdeutsches Steinofen Krustenbrot mit einem Gewicht von 2kg. Schon allein die Verpackung hat mir gut gefallen

Es ist eine dicke Papiertüte, die sozusagen mit diesem Aufkleber versiegelt wurde. Finde ich sehr nachhaltig und stylisch. 

Ich hab noch nie so ein großes glutenfreies Brot gesehen und habe erstmal gestaunt. Aufgeschnitten sieht es so aus
Das Brot ist von fester Konsistenz mit guter Kruste, die sich nicht ablöst. Es lässt sich gut in dünne Scheiben schneiden. Da es Kümmel enthält, ist es für mich etwas gewöhnungsbedürftig, aber es tut gut, mal wieder ein richtig kräftiges Brot mit einem guten Biss zu genießen. Wichtig für Lactoseintollerante: dieses Brot enthält Vollmilchpulver, da hätte ich bei einem Steinofenbrot nun eher nicht mit gerechnet. Ich werde es zukünftig mit Lactrase essen.

Als nächstes habe ich dann das lactosefreie Baguette ausprobiert. 
Es wiegt 240g, ist von fester Konsistenz und doch fluffig ohne nennenswerte Krümel. Die Kruste ist auch gut. Zuerst habe ich mir ein paar Scheiben zum Frühstück abgeschnitten und bin mit diesem Brot sehr zufrieden.

Dann kam ich auf die Idee, dieses Brot von oben zu würfeln, Käse in die Spalten zu stecken,  Öl mit Schnittlauch zu vermischen und das Baguette damit einzureiben. Das sah dann so aus

In Alufolie eingewickelt habe ich es ca. 10 Minuten in meinen Umluftbackofen bei 160 Grad gegeben. Dann wurde das Brot ausgepackt und nochmal für 5 Minuten ohne Folie gebacken. Danach sah es so aus

Und war superlecker. Sogar mein Göttergatte fand es sehr lecker, obwohl er sonst einen großen Bogen um glutenfreies Brot im Allgemeinen macht.

Für heute wars das erstmal, demnächst berichte ich dann von weiteren Schätzen aus diesem Testpaket.

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Freitag, 19. Juli 2013

saftiges glutenfreies Haferbrot

von Svenja





Zutaten:
400ml warmes Wasser
1 EL Apfelessig
1 Pck. Trockenhefe
1 gestr. TL Salz
1 Prise brauner Zucker
1 TL Fiber Husk
ca. 1 EL Leinsamen
50g gf Haferflocken
150g helle Mehlmischung von Glutano
200g dunkle Mehlmischung von Glutano

Die Zutaten in der angegebenen Reihenfolge in den Brotbackautomaten geben und das schnelle Programm wählen (Hinweise zum Backen mit dem Brotbackautomaten habe ich beim Ciabatta veröffentlicht).

Ergebnis ist ein großporiges, saftiges und leicht klebriges, dunkles und sättigendes Brot.

Variationen:
Die Leinsamen können weggelassen oder durch andere Körner ersetzt werden, außerdem kann ein Teil des Wassers durch Apfelsaft ersetzt werden (würde 150ml nehmen), wobei dann auf den Apfelessig verzichtet werden kann.

Freitag, 12. Juli 2013

glutenfreies und veganes Ciabatta Brot

von Svenja

Nach langem Ausprobieren bin ich nun der Meinung, dass ich ein wirklich gutes Brot-Rezept für Ciabatta entwickelt habe und möchte es gerne mit euch teilen. Es ist wirklich locker und bleibt tagelang saftig, ich friere es nicht einmal ein, um es frischer zu halten. Auftoasten muss man es auch nicht und ist deshalb bestens auch für die mitgenommene Brotzeit geeignet.


Anhand dieses Brotes habe ich die Qualität von Olivenöl kennen gelernt und ich kann nur ausdrücklich dazu raten, für diesen Zweck ein wirklich hochwertiges zu verwenden, denn genau das macht den Unterschied! Und mit wirklich hochwertigem Öl meine ich eines aus einem Fachgeschäft, hochpreisiges Öl aus dem Supermarkt konnte mich nie überzeugen (da kann man auch billiges nehmen). Ich hatte Glück und habe "Cru Cravenco Provence" von "vom Fass" gewonnen.

Aus praktischen Gründen arbeite ich immer mit dem Brotbackautomaten, die Mengenangaben sind hierfür aus meiner Erfahrung heraus optimalisiert. Genauso ist es auch mit der Mehlsorte, die Mehle von z.B. Schär brauchen meist mehr Wasser als das hier verwendete.

Zutaten:
- 350ml warmes Wasser
- 1EL Olivenöl
- 1-2 TL Apfelessig
- 1 Pck. Trockenhefe
- 1 Prise Zucker
- 1 TL Salz
- ca. 2 TL getrocknete italienische Kräutermischung
- 1 gehäufter TL Fiber Husk
- 400g helle Mehlmischung von Glutano

Die Zutaten in der aufgeführten Reihenfolge nacheinander in das Gefäß des Brotback-Automaten geben. Das Mehl versuche ich, kegelförmig reinzuschütten, damit der Automat es besser einkneten kann. Das schnelle Programm auswählen und am Anfang des Rührprozesses bei Bedarf mit dem Teigschaber das Mehl von den Seiten des Gefäßes in die Mitte schieben, damit alles vermengt wird.

Donnerstag, 11. Juli 2013

vegane und glutenfreie Schoko-Mandarinen-Mousse Torte

von Svenja

Da Anke heute Geburtstag hat, möchte ich die Gelegenheit nutzen, hier das Rezept für meine Schoko-Mandarinen-Mousse Torte zu veröffentlichen. Die Torte wird sehr "quarkig" und schokoladig und super lecker. Leider gibts vorläufig keine Fotos, da sie beim letzten Mal einfach zu schnell weg war ;)

Biskuit-Boden:
- Eiersatz für 2 Eier inklusive der Flüssigkeitszugabe nach Anleitung (ich nehme den Ersatz von Orgran oder 3Pauly)
- 4 EL heißes Wasser
- 120g braunen Zucker
- 150g helles Mehl-Mix (ich nehme Glutano)
- 3TL Backpulver

Orangen-Schoko-Mousse:
 - 2 kleine Dosen Mandarinen (Flüssigkeit von einer Dose auffangen!)
- 400g weichen Tofu (z.B. Seidentofu)
- 300g Zartbitter-Schokolade oder Kuvertüre
- Mark 1/2 Vanilleschote

Für den Boden wird das "Ei" in der Schüssel angerührt, Wasser und Zucker zugegeben und alles mit dem Mixer vermengt. Mehl und Backpulver dazurühren, den Teig in eine gefettete Springform geben und ca. 30 Minuten (Probe mit Zahnstocher) bei 180°C Ober-/Unterhitze backen.

Die Mandarinen werden auf dem ausgekühlten Biskuitboden verteilt, das muss nicht nach Muster sein. Ein paar Mandarinen können für die Deko zurückgehalten werden.

Für die Mousse den Tofu grob vorschneiden und mit dem Pürierstab in eine homogene Masse verarbeiten. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und das Vanille-Mark hinzugeben. Geschmolzene Schokolade unter die Tofu-Masse mischen, Saft einer Mandarinendose nach und nach hinzugeben (Dosierung nach Geschmack). Wenn die Mousse gut vermengt ist, diese auf den mit Mandarinen dekorierten Biskuitboden streichen und eventuell mit den zurückgehaltenen Mandarinen dekorieren.

Mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank stellen und genießen!

Natürlich kann das Rezept abgewandelt werden, z.B. können andere Früchte/Beeren (z.B. Kirschen) genommen werden. Lecker ist auch, einen Erdnuß-Tofu zu nehmen, auch Haselnuß-Tofu stelle ich mir hier lecker vor.

Freitag, 5. Juli 2013

Rezension: Xunde Blitzgerichte! von Angelika Kirchmaier

Die ganz einfache Antwort auf Pferdefleisch-Skandal und sonstige Fertiggerichtsaffären: selber kochen. Angelika Kirchmaier hat ein weiteres informatives Kochbuch im bekannten Format mit innerlicher Ringbuchbindung heraus gebracht. Allerdings steht dieses Buch sehr viel besser als die Vorgänger aufrecht *freu*


Fakten
130 Gerichte 
240 Seiten
136 farbige Abbildungen
Hardcover-Ringbuch
14,8cm x 21cm
ISBN 978-3-7022-3260-3
19,95€

Das Buch umfasst über 130 schnelle und gesunde Hauptgerichte für jeden Tag. 

Schon im Inhaltsverzeichnis wird es bunt: die Farbe für jedes Kapitel wiederholt sich auf den Buchseiten, sodass man schnell fündig wird. Neben der Seitenzahl kann man sich an diesen Farben orientieren, beispielsweise sind die Nudelgerichte in gelb-orange, zu finden unten links im Inhaltsverzeichnis.
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Die Gewürze machen den Anfang und sogleich werden Rezepte für Gewürzpasten angeboten, die dann in späteren Rezepten eingesetzt werden können. Diese Gewürzpasten kommen selbstverständlich ohne Aromen, Zusatzstoffen, Füllstoffen, modifizierter Stärke, Geschmacksverstärkern und sonstigem (was meine Oma nicht als Lebensmittel erkannt hätte) aus. Hier kann von der Basis aus gesund gekocht werden. 

Weitere Kapitel:
  • Aus dem Suppentopf
  • Fisch
  • Fleisch
  • Pfannenknödel
  • Laibchen und Nocken
  • Nudeln
  • Cremiges à la Risotto
  • Kartoffeln
  • Paniertes
  • Palatschinken und Eieromelettes
  • Schmarren
  • Toast, Bruscetta und Co
  • Beilagen 
Wie man unschwer erkennen kann, kommt die Autorin aus Österreich, aber die meisten Begriffe sollten hier in Deutschland auch geläufig sein ;)


Die Sympbole

1. Kurze Zubereitungszeit (bis 30 Minuten)
2. Glutenfrei (I love it!)
3. Eifrei
4. Milchfrei

Diese Sympbole stehen direkt über den Rezepten und erleichtern die Orientierung grad auch für Allergiker. Die Rezepte sind meist für eine Person geschrieben, sodass man sie für mehrere Personen einfach hochrechnen kann. Gefällt mir persönlich besser als Gerichte für vier Personen :D

Ganz besonders beeindruckt war ich von den Variationen der Pfannenknödel. Man bekommt den Hinweis, dass man glutenfreies Brot nehmen kann und dass diese Gerichte unter 30 Minuten herzurichten sind. Und dann geht es los, eine Riesenauswahl aus der ganzen Breite der Lebenmittel. Mit der Liste kann gar keine Langeweile beim Essen aufkommen:

  • Käseknödel
  • Wildkräuterknödel
  • Schinkenknödel
  • Spinatknödel
  • Pilzknödel
  • Tomatenknödel
  • Speckknödel
  • Lachsknödel
  • Brennnesselknödel
  • Trüffelknödel
  • Bärlauchknödel
  • Pestoknödel
  • Kräuterknödel
  • Graukäseknödel
  • Räucherfischknödel
  • Tomaten-Oliven-Knödel
  • Gemüseknödel
  • Kürbisknödel
  • Thunfischknödel
  • Ajvar-Ziegenkäse-Knödel
  • Sauerkrautknödel



Besonders gefallen hat mir auch der Rat, das Wasser immer im Wasserkocher aufzukochen. Dies spart nicht nur Zeit, sondern auch Strom, denn Wasserkochen im Topf auf dem Herd dauert länger, verbraucht mehr Strom und ist somit teurer. Die Autorin empfiehlt einen Wasserkocher mit verdeckter Heizspirale, die sind nicht nur leichter zu reinigen, man kann auch eine kleine Portion Nudeln darin kochen, ein Krautblatt blanchieren oder eine klare Suppe zubereiten.

Hab ich nun nicht explizit ausprobiert, aber der Gedanke gefällt mir!

Hier steht das Rezept für die Salbei-Nudeln, wie oben bereits beschrieben direkt als Nudelgericht am farbigen Balken in gelb-orange zu erkennen. Da ich im Garten jede Menge Salbei stehen habe und bislang nur die Verwendung gegen Halsschmerzen und Schwitzen kannte, habe ich einfach mal die Salbei-Nudeln ausprobiert:


Es war fix gemacht und sehr simpel, das bekommt selbst ein Kochanfänger hin! Ein tolles vegetarisches Gericht, das von mir garantiert wiederholt wird. Und ihr könnt euch sicher sein, schneller geht es bei Fertig-Nudel-Gerichten auch nicht! Zu bemängeln hätte ich allenfalls die Mengenangabe von 90g Nudeln pro Person, das ist mir ohne Vorspeise und Dessert zu wenig.

Wem das zu spartanisch erscheint (für mich ist das genau richtig), der mag die Nudeln in Broccoli-Sauce mit Käsenote ausprobieren oder aber auch Schinken-Rahm-Nudeln oder Gebratene Lauch-Tomaten-Nudeln mit Ei.

Was noch?

  • Einleitung mit allgemeinen Infos zu Fertiggerichten
  • Tipps zu den einzelnen Rezepten
  • Angaben bei den Rezepten zu Kilojoule, Kalorien, Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate und Broteinheiten 
  • Anhang mit empfehlenswerten Küchengeräten



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