Sonntag, 10. März 2013

Und dräut der Winter noch so sehr mit trotzigen Gebärden...

Der Winter hat wieder voll zugeschlagen und ich kenne niemanden, dem das gefällt, alle haben sich schon auf Frühling gefreut.

Da musste ich an ein Gedicht denken, das ich mal in der Schule auswendig lernen musste. JA, nicht nur für die Schule, sondern fürs Leben *lach*. Es ist von Emanuel Geibel und heißt "Hoffnung"

Und dräut der Winter noch so sehr
Mit trotzigen Gebärden,
Und streut er Eis und Schnee umher,
Es muß d o c h Frühling werden.

Und drängen die Nebel noch so dicht
Sich vor den Blick der Sonne,
Sie wecket doch mit ihrem Licht
Einmal die Welt zur Wonne.

Blast nur ihr Stürme, blast mit Macht,
Mir soll darob nicht bangen,
Auf leisen Sohlen über Nacht
Kommt doch der Lenz gegangen.

Da wacht die Erde grünend auf,
Weiß nicht, wie ihr geschehen,
Und lacht in den sonnigen Himmel hinauf,
Und möchte vor Lust vergehen.

Sie flicht sich blühende Kränze ins Haar
Und schmückt sich mit Rosen und Ähren,
Und läßt die Brünnlein rieseln klar,
Als wären es Freudenzähren.

Drum still! Und wie es frieren mag,
O Herz, gib dich zufrieden;
Es ist ein großer Maientag
Der ganzen Welt beschieden.

Und wenn dir oft auch bangt und graut,
Als sei die Höll' auf Erden,
Nur unverzagt auf Gott vertraut!
Es muß d o c h Frühling werden.

Meine Kräuter auf dem überdachten Balkon
Schneewehen

  Haltet durch, letzte Woche sah es bei uns schon so aus ;)
und jetzt wieder so

Der Hund spielt gern im Schnee mit seinem Ball

Ich wünsche euch allen einen erholsamen Sonntag.

1 Kommentar:

  1. Ein schönes Gedicht, bei uns ist derWinter auch wieder da und es schneit uns schneit , aber wir können es nicht ändern und nun hoffen wir das der Frühling kommt, Selbst unser Teddysieht mit seinem dicken Fell aus wie ein Schneemann aus -;)
    Wünsch noch einen schönen Sonntag
    LG Lesne

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