Dienstag, 19. März 2013

Mein Lactosetest - ich bin ein Freak

Manchmal finde ich mich nirgends wieder und passe in keine Schublade. Oder auch nicht nur manchmal sondern öfter. Das sind so Momente, wo ich mich als Freak fühle.

Nehmen wir mal als Beispiel meinen Lactosetest. Eine Lactoseunverträglichkeit wird durch einen Atemtest festgestellt, das heißt, man muss eine Lactosemischung trinken und danach wird in regelmäßigen Abständen am Atem gemessen, ob und wie die Lactose verarbeitet wird. Ein Lactosetest wird immer nüchtern durchgeführt.

Mein Lactoseintolleranztest wurde während eines stationären Krankenhausaufenthaltes durchgeführt. Ich bekam kein Frühstück, dafür aber eine Flüssigkeit zum Trinken. Ich fand diese Flüssigkeit einfach nur eklig, hab dies auch so geäußert und war nicht in der Lage, die volle Menge zu trinken. Schon nach kurzem habe ich mir die getrunkene Menge wieder durch den Kopf gehen lassen und die Krankenschwester meinte, okay, das ist eindeutig. Sie nahm ihre Utensilien wieder mit.

Die Ärzte hingegen konnten kein Urteil abgeben, weil der Lactosetest laut ihrer Vorstellung nicht durchgeführt werden konnte.

Somit habe ich keine Diagnose. Das ist echt blöd.

Kommentare:

  1. Was hat das denn mit Freak zu tun, es gibt doch noch andere Möglichkeiten eine Laktoseunverträglichkeit zu testen. Man kann auch statt dieser Kontrollflüssigkeit einen halben Liter Milch trinken, das zeigt bei dem Atemtest auch an, ob man Laktose verträgt oder nicht. Einfach weiter Ärzte nerven ;)

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    1. Hallo Danii,

      ich glaube nicht, dass ich noch einen Test machen möchte, wenn es nicht unbedingt nötig sein sollte. Solange ich in der Lage bin mich selbst zu verköstigen ist ja alles fein :)

      LG Anke

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  2. Wieso möchtest du denn genau die Diagnose auf dem Papier haben, wenn du es selber weißt, dadurch dass es dir duch weglassen der lactose gut geht?

    Und wir haben diese Atemtests durch für die ersten Diagnosen, noch die Hoffnung, dass sich die Fructoseunverträglichkeit noch bessert und die klinik meint vielleicht geht die Lactoseintoleranz auch noch weg, wenn sich der Darm komplett erholt hat-wir sollen in einem halben Jahr mal vorsichtig testen, was bei normaler Milch passiert... in der Testflüssigkeit ist ja auch nur Lactose drin... bei uns war es Tee mit viel Laktose drin-muss eklig schmecken, den Fructosetest einige Wochen später fand die Lütte aber ganz lecker und sorbitol war ok vom Geschmack her...

    Aber wir haben ja mit dem Lactosetest gestartet, weil wir glaubten, dass es nur das ist-leider hat es sich nur als Anfang herausgestellt, aber naja.

    Die Klinik meint aber auch: Weitere Lactosetest sind quälerei, da sie wenn sie die intoleranz behält stundenlang immer wieder atemkontrollen hat und dann die heftigen nebenwirkungen dort hat-lieder zu Hause in Ruhe ein Glas Milch trinken und gucken was passiert... aber wenn es beim nächsten mal nicht klappt, dann ist es eben so...

    Liebe Grüße und Kopf hoch=) es gibt so viele "Freaks" dass ein normaler Mensch schon auffällig ist ;)

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    1. Hallo Roxanne,

      ich finde es einfach blöd, dass das Erbrechen, also das Symptom, nicht mitgewertet wird. Aus der Sicht der Schwester (und auch aus meiner Sicht) ist der Test positiv verlaufen, aber eben nicht aus ärztlicher Sicht.

      Milchprodukte zum Frühstück gehen bei mir gar nicht, aber abends kann ich dann doch mal kleine Mengen vertragen, beispielsweise Frischkäse auf Brot. Im Endeffekt muss eh jeder seine Grenzen selbst testen.

      Der Glucosetest (auf Diabetes) war übrigens auch lecker *g*

      LG Anke

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